Bitte beachten Sie

Die neuen Themen für Abschlussarbeiten in unserer Arbeitseinheit werden jährlich neu im Juli/August online gestellt.

Wichtiger Hinweis zum Vorgehen

Informationen zur Betreuung von Bachelorarbeiten für Studierende im Bachelor Psychologie im WS 2026/27 und SoSe 2027

Aufgrund der positiven Erfahrungen mit der zentralen Zuteilung der Betreuungsplätze von Bachelorarbeiten zu den Arbeitseinheiten wird dieses Vorgehen im SoSe 2026 beibehalten.

Betroffen sind alle Studierenden, die ihre Abschlussarbeiten im WS 2026/27 und SoSe 2027 anfertigen möchten, unabhängig davon, zu welcher Kohorte sie gehören (d.h., wann sie ihr Studium begonnen haben bzw. in welchem Fachsemester sie sich befinden). Das bedeutet, dass die Zuteilung der Betreuung wieder über eine Anmeldung in KLIPS (s.u.) und nicht nach persönlicher Absprache vorgenommen wird. Damit soll Studierenden und Lehrenden eine langwierige Suche nach Betreuungspersonen, Losverfahren etc. erspart und die Planungssicherheit erhöht werden. Die Anzahl von Betreuungsplätzen pro Arbeitseinheit richtet sich dabei nach der Größe der Arbeitseinheiten.

Ablauf: Die Studierenden werden sich vom 29.06.26 bis 02.08.26 in KLIPS in den Kurs „Bachelorarbeit Psychologie WS 2026_27 und SS 2027“ einschreiben. Dort können sie aus allen Arbeitseinheiten Prioritäten wählen, die bei der Vergabe bestmöglich berücksichtigt werden. Die endgütige Zuteilung erfolgt nach Ende der Anmeldefrist in der ersten Augustwoche. Die Studierenden melden sich dann bi e zum WS 26/27 im Propädeutikum der entsprechenden Arbeitseinheit an. Die Zuteilung einer konkreten Betreuungsperson zu den einzelnen Studierenden erfolgt innerhalb der Arbeitseinheiten.

Wichtig für Studierende: Alle Studierenden, die sich wie oben beschrieben anmelden, erhalten damit sicher einen Platz zur Betreuung der Bachelorarbeit bzw. im Propädeutikum der Arbeitseinheit, der sie zugewiesen wurden. Werden bei der Anmeldung nicht alle Prioritäten vergeben, wird die betreffende Person nicht mehr nach Priorität zugeteilt, sondern erhält einen der am Ende verbleibenden Plätze. Wird die Anmeldefrist verpasst, kann die Person auf Anfrage vom Prüfungsausschuss einem der verbleibenden Plätze zugeteilt werden.

 

  • Das Propädeutikum dient der Vorbereitung auf die Durchführung und das Schreiben der Bachelorarbeit. Im Propädeutiken werden Herangehensweisen zur Literaturrecherche und zum wissenschaftlichen Arbeiten vermittelt. Ebenso ist es ein Ziel, gemeinsam mit den Studierenden einen individuellen Zeitplan zu entwickeln und so die Studierenden in der Vorbereitung auf die Bachelorarbeit zu unterstützen. Es soll abschließend ein kurzes Exposé verfasst werden, um die Methode und Hypothesen/Fragestellungen zur Thematik zu erarbeiten.

 
Bitte berücksichtigen Sie diese aufgeführten Punkte, da nur dann eine reibungslose und zügige Vergabe der Themen erfolgen kann.

Bachelor

Die Betreuung mancher Bachelorarbeiten in unserer Arbeitseinheit sind an ein mind. 6-wöchiges Forschungspraktikum (Pflichtpraktikum) in der Arbeitseinheit Klinische Psychologie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters gekoppelt. Im Falle eines gekoppelten Praktikums, ist diese Information bei den jeweiligen Themen hinterlegt 

Das Propädeutikum bzw. Bachelorkolloquium beginnt jeweils im Sommer- und Wintersemester. Das Forschungspraktikum kann ggfs. auch früher beginnen. Bitte besprechen Sie dies mit den entsprechenden Betreuer:innen.

Generell können bei vorhandener Kapazität der Betreuer:innen auch Bachelorarbeiten auf Basis eigener Forschungsideen in unserer Arbeitseinheit geschrieben werden. In diesem Fall können Sie sich mit einer konkreten Fragestellung inklusive Ideen zur methodischen Umsetzung bei dem/der möglichen Betreuer:in melden (bitte schauen Sie sich zur Auswahl die jeweiligen Forschungsthemen/-schwerpunkte an).

Validierung einer Skala zur emotionalen Reaktivität

Wie schnell, wie intensiv und wie lange werden Emotionen erlebt? Diese Elemente emotionaler Reaktivität spielen eine wichtige Rolle im Prozess der Emotionsregulation. Ziel der beiden Bachelorarbeiten zu dem Thema soll eine Nachrekrutierung einer studentischen und einer bevölkerungsrepräsentativen Stichprobe sein. Die Betreuung erfolgt durch Herrn Dr. Raphael Gutzweiler.

Symptomatik und Pathomechanismen der Emetophobie im Jugendalter

Die Emetophobie ist die pathologische Angst vor dem Erbrechen und scheint die häufigste Phobie zu sein, weswegen professionelle Hilfe in Anspruch genommen wird. Obwohl sie in der therapeutischen Praxis sehr häufig auftaucht, ist die Forschung - und insbesondere im Kindes- und Jugendalter - sehr überschaubar. Ziel der insgesamt vier Abschlussarbeiten ist es, in zwei Projekten Einblicke in die Symptomatik und Phänomenologie zu erhalten, sowie über experimentelle Paradigmen therapeutische Strategien zum Umgang mit Übelkeit zu untersuchen. Kontakte zu Schulen, Vereinen, Communitys mit vielen Jugendlichen ist von Vorteil. Die Betreuung erfolgt durch Herrn Dr. Raphael Gutzweiler.

Suizidalität bei Patient:innen in der Psychotherapieambulanz für Kinder und Jugendliche

Die Betreuung erfolgt durch Frau Dr. Daniela Schwarz.

Einfluss von Geschlechternormen auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen - ein systematisches Review

Geschlechterstereotype beeinflussen, wie Kinder und Jugendliche sich selbst wahrnehmen, Emotionen ausdrücken und mit Belastungen umgehen. Ziel dieser Arbeit ist es, den aktuellen Forschungsstand zu den Auswirkungen von Geschlechternormen auf psychische Gesundheit und psychische Entwicklung systematisch aufzuarbeiten und mögliche Wirkmechanismen sowie Risikofaktoren zu identifizieren. Die Betreuung erfolgt durch Frau Dr. Simone Pfeiffer.

Experiential Avoidance  im Kontext psychischer Gesundheit im Kindes und Jugendalter-ein systematisches Review

Emotionen erfüllen wichtige Funktionen für die psychische Anpassung und Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Dennoch werden Kinder und Jugendliche oft angeleitet , belastende Gefühle wie Angst, Traurigkeit, Scham oder Wut und dazugehörige Gedanken und Körperempfindungen zu vermeiden, zu unterdrücken oder von ihnen abzulenken. Obwohl solche Strategien kurzfristig entlastend wirken können, wird Emotionsvermeidung in zahlreichen psychologischen Modellen als zentraler Risikofaktor für die Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Störungen diskutiert. 
Ziel dieser Bachelorarbeit ist die systematische Aufarbeitung der wissenschaftlichen Literatur zur Bedeutung von Emotionsvermeidung im Kindes- und Jugendalter sowie auch eine Differenzierung verschiedener verwandeter Konstrukte. Dabei soll untersucht werden, welche Zusammenhänge zwischen Experiential Avoidance und psychischer Gesundheit bestehen und welche Schlussfolgerungen sich daraus für die Entwicklung präventiver und therapeutischer Interventionen ableiten lassen. Die Betreuung erfolgt durch Frau Dr. Simone Pfeiffer.

Narrative Interventionen in der Prävention und Behandlung psychischer Störungen im Kindes und Jugendalter-eine Metaanalyse/systematisches Review

Narrative Ansätze gehen davon aus, dass Menschen ihren Erfahrungen durch Geschichten Bedeutung verleihen und dass die Neubewertung sowie Umgestaltung persönlicher Narrative zur Förderung psychischer Gesundheit beitragen können. Narrative Interventionen werden sowohl präventiv als auch therapeutisch eingesetzt, beispielsweise zur Förderung von Resilienz, zur Verarbeitung belastender Erfahrungen oder zur Reduktion psychischer Symptome. Ziel dieser Bachelorarbeit ist die systematische Aufarbeitung der aktuellen Forschungsliteratur zu narrativen Interventionen im Kindes- und Jugendalter. Je nach Umfang und Datenlage kann die Arbeit als systematisches Review oder als Metaanalyse durchgeführt werden. Mögliche Forschungsfragen sind hier zum Beispiel : Wie wirksam sind narrative Interventionen bei der Prävention psychischer Belastungen und Störungen im Kindes- und Jugendalter? Welche Effekte zeigen narrative Interventionen auf psychische Symptome (z. B. Depression, Angst, Trauma-Folgen)? In welchen Settings werden narrative Interventionen eingesetzt (z. B. Schule, ambulante Versorgung, stationäre Behandlung)? Welche Formen narrativer Interventionen werden verwendet (z. B. Narrative Therapie, expressive Schreibinterventionen, Storytelling, Life-Story-Arbeit)? Für welche Altersgruppen und Zielgruppen liegen bislang wissenschaftliche Erkenntnisse vor? Welche Wirkmechanismen werden diskutiert (z. B. Identitätsentwicklung, Emotionsverarbeitung, Sinnkonstruktion, Reduktion von Vermeidung)? Die Betreuung erfolgt durch Frau Dr. Simone Pfeiffer.

Zusammenhänge zwischen psychischen Ressourcen und Wohlbefinden: Eine Metaanalyse mit interkulturellem Fokus                 

Im Rahmen des Moonshot-Projekte (Kooperation des Leibniz-Instituts für Resilienzforschung mit verschiedenen japanischen Forschenden) wird der Zusammenhang zwischen verschiedenen psychischen Ressourcen (z. B. soziale Unterstützung, Optimismus) und verschiedenen Indiaktoren von Wohlbefinden (z. B. Lebenszufriedenheit) untersucht. Im Rahmen dieses Projekts wird auf Basis eines Teildatensatzes eine Metaanalyse durchgeführt. Betreuer: Max Supke (extern)

Stressorexposition und psychische Belastung: Zum differenziellen Beitrag von Mikro- und Makrostressoren           

Große Stressoren (z. B. Scheidungen, Unfälle) sowie kleine Stressoren (z. B. Stress auf der Arbeit) weisen einen Zusammenhang mit psychischer Belastung auf. Im Rahmen dieses Projekts geht es um den differenziellen Beitrag von Mikro und Makrostressoren für die psychische Belastung. Betreuer: Jan Broll (extern)

Langzeiteffekte von Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen: Ein Meta-Review

Langzeiteffekte von Psychotherapie für Kinder und Jugendliche sind von großer klinischer Relevanz, dennoch wissen wir bei vielen Störungen bislang recht wenig zu langfristigen Effekten. In diesem Projekt stellen wir uns die Frage, was bereits aus vorhandenen systematischen Reviews bekannt ist, indem wir ein Meta-Review erstellen. Gegenstand der Arbeit ist ein Meta-Review zu einer spezifischen Störung, die frei gewählt werden kann. Betreuerinnen: Clara F. Burmeister (extern), gemeinsam mit Sarah Schäfer

Partnerschaftsqualität und Beziehungszufriedenheit als Resilienzfaktoren: Ein systematisches Review     

Soziale Unterstützung ist ein wichtiger Resilienzfaktor, doch wie sieht es mit Partnerschaftsqualität und Beziehungszufriedenheit aus? Diese Bachelorarbeit widmet sich dieser Frage in einem systematischen Review basierend auf der resiMETA-Datenbank des Leibniz-Instituts für Resilienzforschung. Betreuerin: Lea Schaubruch (extern)

Verläufe psychischer Gesundheit nach Verlustereignissen: Ein systematisches Review mit Metaanalyse  

Verlustereignisse wie Tode oder Fehlgeburten sind für viele Menschen einschneidene Ereignisse. Diese Bachelorarbeit widmet sich der Frage, welche Verläufe psychischer Gesundheit sich in Folge von Verlustereignissen in verschiedenen Populationen zeigen. Basis ist die resiMETA-Datenbank des Leibniz-Instituts für Resilienzforschung. Betreuerinnen: Svenja Mrugalla (extern), gemeinsam mit Sarah Schäfer

Verläufe psychischer Gesundheit nach Transitionen in der Bildungslaufbahn: Ein systematisches Review mit Metaanalyse        

Transitionen in der Bildungslaufbahn (z. B. der Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule, der Übergang vom Gymnasium ins Studien) sind zentrale Lebensereignisse, die ein Risikofenster für die Manifestation psychischer Erkrankungen und die Entstehung psychischer Belastung darstellen. In dieser Bachelorarbeit werden prototypische Verläufe nach Transitionsereignissen auf Basis der resiMETA-Datenbank des Leibniz-Instituts für Resilienzforschung untersucht. Betreuerinnen: Sophie Streit (extern), gemeinsam mit Sarah Schäfer

Wirksamkeit psychosozialer Interventionen schulbasierter Interventionen zur Gesundheits- und Resilienzförderung       

Schulen sind eine zentrale Lebenswelt, in der Prävention sinnvoll ist. Die Wirksamkeit vorhandener Maßnahmen ist jedoch umstritten. In dieser Bachelorarbeit geht es darum, basierend auf einer Subgruppe an Studien die Wirksamkeit hinsichtlich einzelner Endpunkte metaanalytisch zu untersuchen (z. B. Effekte auf psychologische Resilienz). Betreuerin: Natalie Schöllner (extern)

Entwicklung einer niedrig-intensiven Task-Switching Intervention für Patient*innen und ihre Angehörigen im Hausarzt-Setting

Niedrigschwellige Präventionsmaßnahmen sind essenziell, um die Entstehung psychischer Erkrankungen zu verhindern. Ein zentraler Zugangsweg ist das allgemeinversorgende medizinische Symptom (z. B. Hausärzt*innen oder Kinder- und Jugendmediziner*innen). In diesem Projekt wird gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Psychische Gesundheit eine Intervention für multimorbide Patient*innen im Hausarzt-Setting entwickelt. Gegenstand der Bachelorarbeit ist die Dokumentation und Auswertung der Fokusgruppen im Rahmen der Interventionsentwicklung. Betreuerin: Lea Schaubruch (extern)

Pilotierung einer gestuften Intervention zur Prävention psychischer Belastung und Förderung psychischer Gesundheit in weiterführenden Schulen              

In diesen zwei Bachelorarbeiten im Rahmen des stress care-Projekts geht es um die Pilotierung der Elemente zur Förderung mentaler Gesundheitskompetenz (BEWARE) und Emotionsregulation (START) in zwei Pilotklassen. Gegenstand ist die qualitative Analyse früher Implementationsoutcomes. Betreuerin: Clara Wächter

Analyse der Wartezeiten in der universitären Ambulanz für Kinder und Jugendliche    

Die Wartezeiten für Psychotherapie sind noch immer ein zentrales Problem der psychotherapeutischen Versorgung in verschiedenen Altersgruppen, das u.a. aufgrund der schwierigen Dokumentationsgrundlage unzureichend Beachtung findet. Gegenstand dieser Bachelorarbeit ist die Analyse der Wartezeiten in der universitären Ambulanz für Kinder und Jugendliche an der RPTU. Betreuerin: Andrea Kircher

Die Rolle von antizipatorischem Coping und Vorbereitung auf den Berufseinstieg für Wohlbefinden und Resilienz              

Bisherige Forschung zeigt, dass der Berufseinstieg ein wichtiger Entwicklungsschritt für junge Menschen ist, der von Studierenden schon während ihres Studiums antizipiert wird. Die Antizipation möglicher Schwierigkeiten kann durch adaptive Copingstrategien dazu beitragen Ressourcen aufzubauen, birgt aber auch das Risiko, das Wohlbefinden durch Sorgen über die eigene, unsichere Zukunft zu beeinträchtigen. Es werden zwei Bachelorarbeiten angeboten, die unterschiedliche Fragestellungen im Kontext von Antizipation des Berufseinstiegs und Resilienz beantworten. Hierfür können schwerpunktmäßig motivationale Variablen oder soziale Konstrukte betrachtet werden. Mögliche Fragestellungen betreffen Zusammenhänge zwischen der Antizipation des Berufseinstiegs und Resilienz, die Rolle von Motivationsformen, psychologischer Flexibilität oder sozialen Aspekten für effektives Coping und Wohlbefinden. Die Daten werden durch die Studierenden gemeinsam mithilfe einer querschnittlichen Onlinestudie erhoben. Betreuerin: Elisabeth Limberg

Stand: 30.06.2026

 

Master

Themen für Masterarbeiten orientieren sich an den Forschungsschwerpunkten der AE. Für die Betreuung einer Masterarbeit ist Voraussetzung, dass das Masterkolloquium besucht wird um eine Fragestellung im Rahmen der Projekte zu entwickeln und durchzuführen.

Vorrang bei der Vergabe von Masterarbeiten haben zunächst die Studierenden des Klinischen Profils.

Bewerbungen und Anfragen können Sie an die jeweiligen Betreuer:innen senden.

Gruppentraining bei Blut-Spritzen-Verletzungs-Angst bei Jugendlichen                

In Zusammenarbeit mit der KJP des Pfalzklinikums soll ein Gruppentraining für Jugendliche bei Blut-Spritzen-Verletzungs-Ängsten im Rahmen eines One Session Treatments durchgeführt werden. Hierbei soll die Studie von Wannemüller et al. (2018) repliziert werden. Betreuung: Raphael Gutzweiler; Thema schon vergeben

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie als Berufsziel: Beweggründe und strukturelle Hürden aus Sicht von Psychologiestudierenden           

Der Bedarf an psychotherapeutischer Versorgung für Kinder und Jugendliche ist hoch, gleichzeitig bestehen in vielen Regionen Engpässe in der Versorgung. Um langfristig ausreichend Fachkräfte für die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie zu gewinnen, ist es wichtig zu verstehen, welche Faktoren die Berufswahl von Psychologiestudierenden beeinflussen und welche Barrieren einer Spezialisierung in diesem Bereich entgegenstehen. Im Rahmen eines vorangegangenen Forschungsprojekts wurden bereits Fokusgruppen mit Psychologiestudierenden durchgeführt, um Motive, Einstellungen und wahrgenommene Hürden im Hinblick auf eine Tätigkeit in der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie zu explorieren. Die Ergebnisse liefern wertvolle Einblicke in individuelle Beweggründe, strukturelle Rahmenbedingungen und berufliche Entscheidungsprozesse. Ziel dieser Masterarbeit ist es, auf Grundlage der qualitativen Vorarbeiten ein quantitatives Erhebungsinstrument zu entwickeln und eine Befragung von Psychologiestudierenden durchzuführen. Dadurch sollen die in den Fokusgruppen identifizierten Themen systematisch untersucht und ihre Bedeutung in einer größeren Stichprobe überprüft werden. Betreuung: Simone Pfeiffer, Thema bereits vergeben

Konzeption und Evaluation eines modularisierten Programmes zur Stärkung emotionaler und sozialer Kompetenz für Grundschullehrkräfte als Gruppenleiter:innen      

Soziale und emotionale Kompetenzen stellen wichtige Schutzfaktoren für die psychische Gesundheit, das Wohlbefinden und den schulischen Erfolg von Kindern dar. Zahlreiche Präventionsprogramme zielen darauf ab, diese Kompetenzen bereits im Grundschulalter zu fördern. Gleichzeitig zeigt die Forschung, dass viele bestehende Programme aus einer Vielzahl unterschiedlicher Inhalte und Methoden bestehen, deren Wirksamkeit bislang nur teilweise verstanden ist. Ein modularer Ansatz bietet die Möglichkeit, wirksame Komponenten gezielt zu kombinieren und flexibel an unterschiedliche schulische Bedarfe anzupassen. Im Rahmen eines vorangegangenen Forschungsprojekts wurden bereits wirksame Programmkomponenten und Komponentencluster sozial-emotionaler Präventionsprogramme identifiziert. Aufbauend auf diesen Ergebnissen soll im Rahmen dieser Masterarbeit ein modularisiertes Programm zur Förderung emotionaler und sozialer Kompetenzen entwickelt und in der Praxis erprobt werden. Ziel der Arbeit ist die Konzeption eines wissenschaftlich fundierten und praxisnahen Programms für den Einsatz in Grundschulen sowie die Evaluation seiner Akzeptanz, Verständlichkeit und Durchführbarkeit aus Sicht von Kindern und Gruppenleiter:innen. Betreuung: Simone Pfeiffer, Thema bereits vergeben

Migrationsgeschichte und psychische Gesundheit: Analyse der Daten der psychotherapeutischen Ambulanz für Kinder und Jugendliche        

Betreuung: Dr. Daniela Schwarz

Die Wirksamkeit digitaler Resilienzinterventionen: Eine Analyse kultureller Unterschiede auf Basis eines systematischen Reviews mit Metaanalyse   

Resilienzinterventionen weisen meist kleine bis mittlere positive Effekte auf, wobei insbesondere das Angebot digitaler Interventionen in den vergangenen Jahren stark zugenommen hat und mit der Perspektive, auch transkultureller, Skalierbarkeit einhergeht. Wenig ist jedoch bekannt hinsichtlich der Moderation von Interventionseffekten durch kulturelle Faktoren. Diese Wissenslücke soll ein systematisches Review mit Metaanalyse schließen. Betreuung: Max Supke (extern)

Zwischen Vulnerabilität und Resilienz: Identifikation latenter Subgruppen anhand psychischer Belastung, Resilienz und personaler Ressourcen     

Mittels latenter Profilanalyse werden in Paneldaten distinkte Subgruppen identifiziert, die sich in ihren Ausprägungen psychischer Belastung, Resilienz sowie personaler und sozialer Ressourcen unterscheiden. Ziel ist es, charakteristische Profile von hoher Vulnerabilität bei geringen Ressourcen bis hin zu ausgeprägter Resilienz bei hoher Ressourcenausstattung empirisch zu beschreiben und hinsichtlich ihrer Zusammensetzung zu charakterisieren. Betreuung: Jan Broll (extern).

Psychosoziale Prävention in weiterführenden Schulen: Eine Analyse von Interventionsinhalten und - techniken  

Diese systematische Übersichtsarbeit beleuchtet die Frage, wie sich schulbasierte Maßnahmen zur Prävention psychischer Erkrankungen und Förderung von Resilienz hinsichtlich der adressierten transdiagnostischen Faktoren, eingesetzter Interventionstechniken und Programmcharakteristika unterscheiden. Ziel ist es, eine Wissensbasis für die Gestaltung zukünftiger Interventionen zu legen. Die Synthese erfolgt mit qualitativen Methoden. Betreuung: Anna-Lena Müller (extern), gemeinsam mit Angela Kunzler

Psychosoziale Prävention in weiterführenden Schulen: Ein Vergleich der Inhalte und Techniken digitaler, hybrider oder face-to-face Interventionsformate              

Diese systematische Übersichtsarbeit geht der Frage nach, wie sich schulbasierte Maßnahmen zur Prävention psychischer Erkrankungen und Förderung von Resilienz hinsichtlich der Inhalte und Techniken in Abhängig davon unterscheiden, ob die Interventionen digital, hybrid oder face-to-face durchgeführt wurden. Die Synthese erfolgt mit qualitativen Methoden. Betreuung: Anna-Lena Müller (extern), gemeinsam mit Angela Kunzler

Langzeiteffekte von Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen: Ein systematisches Review mit Metaanalyse                 

Langzeiteffekte von Psychotherapie für Kinder und Jugendliche sind von großer klinischer Relevanz, dennoch wissen wir bei vielen Störungen bislang recht wenig zu langfristigen Effekten. In diesem Projekt analysieren Sie ein Subset des größeren LaKiJu-META-Projekts, indem sie die Langzeitwirkung für eine spezifische Störung analysieren (z. B. Essstörungen, depressive Störungen, Angststörungen). Die Störung können Sie frei wählen. Studienprotokoll: https://bmjopen.bmj.com/content/15/11/e103872 Betreuung: Clara F. Burmeister (extern), gemeinsam mit Sarah Schäfer

Verläufe psychischer Gesundheit nach Schwangerschaft und Geburt: Ein systematisches Review mit Metaanalyse         

Für viele Menschen sind Schwangerschaften und Geburten positiv-besetzte Ereignisse. Jedoch stellen sie ebenfalls eine Zeit dar, die mit Veränderungen in der psychischen Gesundheit einhergehen kann. Diese Masterarbeit untersucht charakteristische Verläufe psychischer Gesundheit und Belastung im Kontext von Schwangerschaften und Geburten. Basis ist die resiMETA-Datenbank des Leibniz-Instituts für Resilienzforschung. Betreuung: Lea Schaubruch (extern)

Verläufe psychischer Gesundheit in militärischen Populationen: Ein systematisches Review mit Metaanalyse     

Militärische Einsatzkräfte erleben mit hoher Wahrscheinlichkeit potenziell traumatisierende Ereignisse während ihrer Einsätze. Diese Masterarbeit befasst sich mit der Frage, welche charakteristischen Verläufe psychischer Gesundheit und Belastung bei militärischen Einsatzkräften und untersucht deren Determinanten. Basis ist die resiMETA-Datenbank des Leibniz-Instituts für Resilienzforschung. Betreuung: Svenja Mrugalla (extern), gemeinsam mit Sarah Schäfer

Individuelle, soziale und gesellschaftliche Resilienzfaktoren im Kontext von Schwangerschaft und Geburt: Ein systematisches Review             

Schwangerschaften und Geburten gehen mit einem gewissen Risiko einher, eine psychische Störung zu entwickeln. Diese systematische Übersichtsarbeit analysiert, welche Resilienzfaktoren, gelungene Anpassungsprozesse nach Schwangerschaften und Geburten wahrscheinlicher machen. Basis ist die resiMETA-Datenbank des Leibniz-Instituts für Resilienzforschung. Betreuung: Sophie Streit (extern), gemeinsam mit Sarah Schäfer