Bitte beachten Sie

Die neuen Themen für Abschlussarbeiten in unserer Arbeitseinheit werden jährlich neu im Juli/August online gestellt.

Betreuung von Bachelorarbeiten im WS 2026/27 und SoSe 2027

Studierende, die im WS 2026/27 und SoSe 2027 ihre B.Sc.-Abschlussarbeiten anfertigen möchten, erhalten das Betreuungsverhältnis zentral über den Prüfungsausschuss. Die Vergabe der Betreuungsverhältnisse erfolgt unabhängig von der Kohortenzugehörigkeit.

Bachelor

- Zulassungsvoraussetzung: Nachweis von mind. 90 LP aus dem Bachelorstudiengang Psychologie

- 12 ECTS (= 360 Zeitstunden)

- Fertigstellung innerhalb von 3 Monaten

- Begutachtung in der Regel innerhalb von 2 Monaten (aus Kapazitätsgründen kann diese Frist nicht verkürzt werden!)

- 01.07. bis 30.07.2026: Anmeldung in der KLIPS-Veranstaltung „Bachelorarbeit Psychologie WS26/27 und SoSe27“ unter Angabe von Präferenzen / Prioritäten auf die Fachrichtung der Psychologie. 

   Wichtig: Nur bei Vergabe von Prioritäten auf alle Fachrichtungen erfolgt eine Zulassung / Zusage.

- Erste Augustwoche: Zuteilung der Betreuungsverhältnisse auf die Fachrichtungen der Psychologie; bei der Zuteilung werden die Angabe von Präferenzen / Prioritäten bestmöglichst berücksichtigt werden.

- Wer die Frist zur Anmeldung in der KLIPS-Veranstaltung „Bachelorarbeit Psychologie" WS26/27 und SoSe27“ verpasst, muss sich an den Prüfungsausschuss wenden.

Nur Studierende, die über die zentrale Vergabe von Betreuungsverhältnissen des Fachbereichs Psychologie / durch den Prüfungsausschuss (KLIPS-Veranstaltung „Bachelorarbeit Psychologie WS26/27 und SoSe27“) eine Betreuung durch die Fachrichtungen Klinische Psychologie und Psychotherapie, erhalten haben, werden bei der Vergabe der B.Sc.-Abschlussarbeiten berücksichtigt.

Studierenden mit einem zugesicherten Betreuungsverhältnis innerhalb der Klinischen Psychologie und Psychotherapie erhalten im Anschluss an die zentrale Vergabe Zugriff auf einen OLAT-Kurs zur Themenfindung sowie Benennung der Betreuungspersonen. Informationen hierzu werden nach der zentralen Vergabe diesen Personenkreis erfolgen.

Master

Themen für Masterarbeiten orientieren sich an den Forschungsschwerpunkten der AE. Für die Betreuung einer Masterarbeit ist Voraussetzung, dass das Masterkolloquium besucht wird um eine Fragestellung im Rahmen der Projekte zu entwickeln und durchzuführen.

Vorrang bei der Vergabe von Masterarbeiten haben zunächst die Studierenden des Klinischen Profils.

Bewerbungen und Anfragen können Sie an die jeweiligen Betreuer:innen senden.

Zwischen Vulnerabilität und Resilienz: Identifikation latenter Subgruppen anhand psychischer Belastung, Resilienz und personaler Ressourcen     

Mittels latenter Profilanalyse werden in Paneldaten distinkte Subgruppen identifiziert, die sich in ihren Ausprägungen psychischer Belastung, Resilienz sowie personaler und sozialer Ressourcen unterscheiden. Ziel ist es, charakteristische Profile von hoher Vulnerabilität bei geringen Ressourcen bis hin zu ausgeprägter Resilienz bei hoher Ressourcenausstattung empirisch zu beschreiben und hinsichtlich ihrer Zusammensetzung zu charakterisieren. Betreuung: Jan Broll (extern).

 

untenstehende Themen sind bereits vergeben

Gruppentraining bei Blut-Spritzen-Verletzungs-Angst bei Jugendlichen                

In Zusammenarbeit mit der KJP des Pfalzklinikums soll ein Gruppentraining für Jugendliche bei Blut-Spritzen-Verletzungs-Ängsten im Rahmen eines One Session Treatments durchgeführt werden. Hierbei soll die Studie von Wannemüller et al. (2018) repliziert werden. Betreuung: Raphael Gutzweiler; Thema schon vergeben

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie als Berufsziel: Beweggründe und strukturelle Hürden aus Sicht von Psychologiestudierenden           

Der Bedarf an psychotherapeutischer Versorgung für Kinder und Jugendliche ist hoch, gleichzeitig bestehen in vielen Regionen Engpässe in der Versorgung. Um langfristig ausreichend Fachkräfte für die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie zu gewinnen, ist es wichtig zu verstehen, welche Faktoren die Berufswahl von Psychologiestudierenden beeinflussen und welche Barrieren einer Spezialisierung in diesem Bereich entgegenstehen. Im Rahmen eines vorangegangenen Forschungsprojekts wurden bereits Fokusgruppen mit Psychologiestudierenden durchgeführt, um Motive, Einstellungen und wahrgenommene Hürden im Hinblick auf eine Tätigkeit in der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie zu explorieren. Die Ergebnisse liefern wertvolle Einblicke in individuelle Beweggründe, strukturelle Rahmenbedingungen und berufliche Entscheidungsprozesse. Ziel dieser Masterarbeit ist es, auf Grundlage der qualitativen Vorarbeiten ein quantitatives Erhebungsinstrument zu entwickeln und eine Befragung von Psychologiestudierenden durchzuführen. Dadurch sollen die in den Fokusgruppen identifizierten Themen systematisch untersucht und ihre Bedeutung in einer größeren Stichprobe überprüft werden. Betreuung: Simone Pfeiffer, Thema bereits vergeben

Konzeption und Evaluation eines modularisierten Programmes zur Stärkung emotionaler und sozialer Kompetenz für Grundschullehrkräfte als Gruppenleiter:innen      

Soziale und emotionale Kompetenzen stellen wichtige Schutzfaktoren für die psychische Gesundheit, das Wohlbefinden und den schulischen Erfolg von Kindern dar. Zahlreiche Präventionsprogramme zielen darauf ab, diese Kompetenzen bereits im Grundschulalter zu fördern. Gleichzeitig zeigt die Forschung, dass viele bestehende Programme aus einer Vielzahl unterschiedlicher Inhalte und Methoden bestehen, deren Wirksamkeit bislang nur teilweise verstanden ist. Ein modularer Ansatz bietet die Möglichkeit, wirksame Komponenten gezielt zu kombinieren und flexibel an unterschiedliche schulische Bedarfe anzupassen. Im Rahmen eines vorangegangenen Forschungsprojekts wurden bereits wirksame Programmkomponenten und Komponentencluster sozial-emotionaler Präventionsprogramme identifiziert. Aufbauend auf diesen Ergebnissen soll im Rahmen dieser Masterarbeit ein modularisiertes Programm zur Förderung emotionaler und sozialer Kompetenzen entwickelt und in der Praxis erprobt werden. Ziel der Arbeit ist die Konzeption eines wissenschaftlich fundierten und praxisnahen Programms für den Einsatz in Grundschulen sowie die Evaluation seiner Akzeptanz, Verständlichkeit und Durchführbarkeit aus Sicht von Kindern und Gruppenleiter:innen. Betreuung: Simone Pfeiffer, Thema bereits vergeben

Migrationsgeschichte und psychische Gesundheit: Analyse der Daten der psychotherapeutischen Ambulanz für Kinder und Jugendliche        

Im Rahmen der Masterarbeit soll der Einfluss der Migrationserfahrung auf die wahrgenommene psychische Gesundheit sowie den erlebten Nutzen von Psychotherapie erfasst werden. Dabei kann ein Vergleich von Personen mit und ohne Migrationserfahrung erfolgen. Es gibt die Möglichkeit Daten der LPA-KiJu zu nutzen als auch eine eigene Befragung zu erstellen. Betreuung: Dr. Daniela Schwarz - das Thema ist schon vergeben

Die Wirksamkeit digitaler Resilienzinterventionen: Eine Analyse kultureller Unterschiede auf Basis eines systematischen Reviews mit Metaanalyse   

Resilienzinterventionen weisen meist kleine bis mittlere positive Effekte auf, wobei insbesondere das Angebot digitaler Interventionen in den vergangenen Jahren stark zugenommen hat und mit der Perspektive, auch transkultureller, Skalierbarkeit einhergeht. Wenig ist jedoch bekannt hinsichtlich der Moderation von Interventionseffekten durch kulturelle Faktoren. Diese Wissenslücke soll ein systematisches Review mit Metaanalyse schließen. Betreuung: Max Supke (extern) - Thema schon vergeben

Psychosoziale Prävention in weiterführenden Schulen: Eine Analyse von Interventionsinhalten und - techniken  

Diese systematische Übersichtsarbeit beleuchtet die Frage, wie sich schulbasierte Maßnahmen zur Prävention psychischer Erkrankungen und Förderung von Resilienz hinsichtlich der adressierten transdiagnostischen Faktoren, eingesetzter Interventionstechniken und Programmcharakteristika unterscheiden. Ziel ist es, eine Wissensbasis für die Gestaltung zukünftiger Interventionen zu legen. Die Synthese erfolgt mit qualitativen Methoden. Betreuung: Anna-Lena Müller (extern), gemeinsam mit Angela Kunzler - Thema bereits vergeben

Psychosoziale Prävention in weiterführenden Schulen: Ein Vergleich der Inhalte und Techniken digitaler, hybrider oder face-to-face Interventionsformate              

Diese systematische Übersichtsarbeit geht der Frage nach, wie sich schulbasierte Maßnahmen zur Prävention psychischer Erkrankungen und Förderung von Resilienz hinsichtlich der Inhalte und Techniken in Abhängig davon unterscheiden, ob die Interventionen digital, hybrid oder face-to-face durchgeführt wurden. Die Synthese erfolgt mit qualitativen Methoden. Betreuung: Anna-Lena Müller (extern), gemeinsam mit Angela Kunzler - Thema bereits vergeben

Langzeiteffekte von Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen: Ein systematisches Review mit Metaanalyse                 

Langzeiteffekte von Psychotherapie für Kinder und Jugendliche sind von großer klinischer Relevanz, dennoch wissen wir bei vielen Störungen bislang recht wenig zu langfristigen Effekten. In diesem Projekt analysieren Sie ein Subset des größeren LaKiJu-META-Projekts, indem sie die Langzeitwirkung für eine spezifische Störung analysieren (z. B. Essstörungen, depressive Störungen, Angststörungen). Die Störung können Sie frei wählen. Studienprotokoll: https://bmjopen.bmj.com/content/15/11/e103872 Betreuung: Clara F. Burmeister (extern), gemeinsam mit Sarah Schäfer - Thema bereits vergeben

Verläufe psychischer Gesundheit nach Schwangerschaft und Geburt: Ein systematisches Review mit Metaanalyse         

Für viele Menschen sind Schwangerschaften und Geburten positiv-besetzte Ereignisse. Jedoch stellen sie ebenfalls eine Zeit dar, die mit Veränderungen in der psychischen Gesundheit einhergehen kann. Diese Masterarbeit untersucht charakteristische Verläufe psychischer Gesundheit und Belastung im Kontext von Schwangerschaften und Geburten. Basis ist die resiMETA-Datenbank des Leibniz-Instituts für Resilienzforschung. Betreuung: Lea Schaubruch (extern) - Thema bereits vergeben

Verläufe psychischer Gesundheit in militärischen Populationen: Ein systematisches Review mit Metaanalyse     

Militärische Einsatzkräfte erleben mit hoher Wahrscheinlichkeit potenziell traumatisierende Ereignisse während ihrer Einsätze. Diese Masterarbeit befasst sich mit der Frage, welche charakteristischen Verläufe psychischer Gesundheit und Belastung bei militärischen Einsatzkräften und untersucht deren Determinanten. Basis ist die resiMETA-Datenbank des Leibniz-Instituts für Resilienzforschung. Betreuung: Svenja Mrugalla (extern), gemeinsam mit Sarah Schäfer - Thema bereits vergeben

Individuelle, soziale und gesellschaftliche Resilienzfaktoren im Kontext von Schwangerschaft und Geburt: Ein systematisches Review             

Schwangerschaften und Geburten gehen mit einem gewissen Risiko einher, eine psychische Störung zu entwickeln. Diese systematische Übersichtsarbeit analysiert, welche Resilienzfaktoren, gelungene Anpassungsprozesse nach Schwangerschaften und Geburten wahrscheinlicher machen. Basis ist die resiMETA-Datenbank des Leibniz-Instituts für Resilienzforschung. Betreuung: Sophie Streit (extern), gemeinsam mit Sarah Schäfer - Thema bereits vergeben